Toffee's Geschichte

... oder wie ein kleiner Wirbelwind unser ganzes Leben auf den Kopf stellt.
Aber wie kam es dazu?
Ich wohne noch zuhause. Meine Mutter hat es mir nie erlaubt ein Haustier zu haben. Meine Cousine allerdings hat einen kleinen Hund, Aky, auch ein Havaneser und zufällig Toffee's Papi. Denn Mamas beste Freundin hat auch eine Havidame, Bijou, die Toffee's Mami ist. Die beiden hatten nämlich den Plan, dass Aky und Bijou Babys bekommen sollten, da Bijou danach Sterilisiert werden sollte aber davor einmal erleben sollte, wie schön es ist, Babys zu bekommen. Und hier kommen wir schon zu Mamas größtem Fehler: Sie hat mir davon erzählt. Und ich habe sofort gesagt, dass, wenn das klappt, einer meiner ist (und wie ihr seht hat es geklappt!). Nun wussten wir nichts genaueres mehr und sind in den Urlaub nach Rumänien gefahren, um meine Familie zu besuchen. Dort durften wir folgendes Bild vorfinden:

Na, könnt ihr Toffee schon erkennen?
Es hatte geklappt! Und ich stand vor der Qual der Wahl mir einen der kleinen Schätze auszusuchen. Nichts von wegen der Hund sucht sich seinen Halter aus, alles was Toffee und seine Geschwister zu der Zeit suchen konnten war die Milch ihrer Mama und selbst darin waren sie nicht recht gut :D
Ich bin ehrlich, ich wusste nicht, welchen ich nehmen soll. Aber recht schnell viel die Entscheidung entweder auf Toffee (den kleinen ganz Links, falls ihr ihn bisher nicht erkannt habt) oder seinen kleinen Bruder in Dunkelbraun. Meine Cousine kam dann also auf die Idee, zuerst über einen Namen nachzudenken. Zur Debatte standen dann die Namen Cookie und Cookie. Super Kreativ. Die Idee für den Namen Toffee stammt auch von meiner Cousine und wir waren alle direkt begeistert. Ja und bei dem Namen war es ganz klar, welcher Welpe mit zu mir durfte. Und nein, meine Mutter war noch immer nicht begeistert aber zum Glück habe ich sie ja gar nicht wirklich gefragt. Ich habe ihr gesagt der ist meiner und so war es dann auch :D
Am ende unseres Urlaubes kam der schwerste Part: Das Abschiednehmen. Da man Welpen erst mit mind. 15 Wochen nach Deutschland einführen darf (Und Toffee mit nur 3 Wochen sowieso noch viel zu klein war um mit zu kommen) musste ich mich also bis November gedulden. Glaubt mir, dass ist keine schöne Zeit gewesen. Aber zum Glück habe ich mir schöne Bilder gemacht, die mich über die Zeit hinweg trösten sollten:
Toffee im Alter von 3 Wochen
Und ich habe auch die ganze Zeit schöne Bilder bekommen, die mir über diese Zeit hinweg geholfen haben:


Und dann war es endlich soweit! Mit dem Flugzeug ging es im November zurück in die Heimat den kleinen Frechdachs abholen! Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie nervös ich war! Nicht nur, dass ich endlich mein erstes Haustier abholen durfte, nein, das war auch noch mein erster Flug!

Kleine Zwischeninformation, die sich mit Rumänien nicht so gut auskennen: Ich komme aus Transsilvanien. Transsilvanien liegt in den Karpaten, also in den Bergen. Wenn man im November in die Berge kommt ist es kalt. Eigentlich. Deshalb haben wir auch nur warme Sachen eingepackt und ich hatte nur eine dicke Winterjacke, in der sich ein Eskimo wie in einer Sauna gefühlt hätte. Und wie war das Wetter? Es hatte 20 Grad und nein, ich habe kein Minus vergessen! Wir sind fast gestorben in der "Hitze". Durch dieses ständige geschwitzte und allem habe ich mich auch erstmal richtig erkältet. Wuhu.

Zurück zu Toffee. Wir sind um ca 21 Uhr Ortszeit gelandet und direkt zu meinem kleinen Bär gefahren, um ihn abzuholen. Und wie ich mich auf ihn gefreut habe! So glücklich war ich noch nie in meinem ganzen Leben. Im Taxi nachhause habe ich ihn die ganze Zeit im Arm gehabt. Er hat ein bisschen geweint, ich aber habe ihn die ganze Zeit fest an mich gedrückt und ihm ruhig zugeredet. Habt ihr schon mal davon gehört, dass manche bzw fast alle Hunde, wenn sie in ihr neues zuhause kommen, ein bisschen "ausflippen", also durch die ganze Wohnung rennen um alles kennen zulernen? Ja, ausflippen beschreibt es ganz nett. Wie von einem Schwarm Taranteln gestochen ist er rum gerannt um alles kennen zulernen. Wir haben ihn auch erstmal in ruhe gelassen, haben uns ins Wohnzimmer gesetzt und gewartet. Irgendwann hat sich mein Bär beruhigt und sich zwischen Mamas Füße gesetzt, wo er auch eingeschlafen ist. Und übrigens, dort schläft er auch heute noch so oft es geht (also fast täglich). Ich habe ihn dann auf seinen Platz ins Schlafzimmer gelegt und bin selbst ins Bett gegangen um ein bisschen zu schlafen.
Tja, der Kleine hatte allerdings ein Problem damit. Jede Stunde hat er mich geweckt, da er geweint hat. Und mir hat es wirklich das Herz zerrissen! Aber ich wollte hart bleiben, nein, ein Hund gehört nicht ins Bett! Wenn ich heute einknicke, dann schläft er für immer hier oben! Also habe ich ihn immer wieder auf meinen Arm genommen, beruhigt, dann wieder auf seinen Platz gelegt, dort gestreichelt und mich wieder hingelegt... so ging dass dann 5h lang. Bis ich eingeknickt bin und ihn hoch in mein Bett genommen habe (wo er gerade übrigens auch liegt). Ich weiß, ich bin schwach, aber ich war so unglaublich müde, ich hätte alles für ein bisschen Schlaf getan.
Den Heimflug 2 Tage später hat er auch so unglaublich gut gemeistert, besser als ich, ich habe die erste Zeit nur geweint, da ich immer angst hatte, alles falsch zu machen. Aber dazu an einem anderen Punkt mehr. Ich war so stolz auf ihn! 2 Reihen hinter uns im Flieger saß nämlich eine Katze, die den ganzen Flug über miaut hat. Und Toffee? Der hat den ganzen Flug einfach verschlafen! Genau wie die Zugfahrt! Und noch besser: Die Stewardess fand Toffee so süß, dass sie ihn unbedingt im Cockpit herum zeigen wollte und ich durfte mit! Wuhu!
Endlich daheim angekommen, war der Kleine so müde, dass er nur ganz kurz herrumgeschnüffelt hat, bis er sich dann auf seiner Decke zusammengerollt hat.
Auf der liegt er übrigens heute auch noch gerne!
Und wie sieht es heute aus? Heute haben wir schon einiges erlebt, haben das schlimmste hinter uns und sind auch froh darüber, würden aber alles nochmal genauso machen! Ich bin so froh meinen Frechdachs zu haben! Egal wie schlecht es mir geht, er macht mich einfach glücklich!
Toffee heute, natürlich in meinem Bett, kuschelnd mit seinem Teddy, den er hat seit er 3 Tage alt ist

So, dass war Toffee's Geschichte, beziehungsweise die Geschichte, wie er in mein Leben gekommen ist! Wir freuen uns auf viele weitere Abenteuer!

Alles Liebe euch,

Toffee & Frauchen

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